Projekt Historie

Projekt Historie

Erfahrung macht den Unterschied

Entwicklung eines nachhaltigen Produktsortiments

1. Projektüberblick

Branche: Kunststoffindustrie
Unternehmensgröße: >250 Mitarbeitende
Region: DACH (Marktführer, Hauptsitz Deutschland)
Rolle: Strategische Konzeption und Umsetzung des nachhaltigen Produktsortiments
Ziel: Transformation und Skalierung des nachhaltigen Portfolioanteils 

2. Ausgangssituation

Das Unternehmen verfügte bereits über erste nachhaltige Produkte. Diese waren jedoch: 

  • nicht strategisch gebündelt
  • nicht ganzheitlich positioniert
  • nicht klar im Markt differenziert
  • nicht strukturiert in das Gesamtportfolio integriert


Parallel stiegen: 

  • regulatorische Anforderungen (u. a. Richtung Klimaneutralität)
  • Kundenerwartungen im Bereich nachhaltiger Materialien
  • Marktdruck durch Wettbewerber

Nachhaltigkeit war kein isoliertes Thema mehr, sondern entwickelte sich zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor. 


3. Zielsetzung

  • Entwicklung eines klar definierten nachhaltigen Produktsortiments
  • Skalierung des nachhaltigen Portfolioanteils
  • Nutzung neuer Umsatzpotenziale durch steigende Marktnachfrage
  • Stärkung der Marktposition als nachhaltiger Anbieter
  • Strategische Vorbereitung auf regulatorische Anforderungen

Der nachhaltige Anteil lag initial bei ca. 10 % des Portfolios und sollte perspektivisch auf 60–70 % ausgebaut werden. 


4. Vorgehensweise

  • Durchführung von Marktanalysen zur Identifikation relevanter Nachfragepotenziale
  • Entwicklung eines strategischen Gesamtkonzepts inkl. Marketing-Mix
  • Definition klarer Positionierungskriterien für nachhaltige Produkte
  • Strukturierung und Fokussierung bestehender nachhaltiger Produkte
  • Entwicklung neuer Produkte mit klar definierten Nachhaltigkeitseigenschaften
  • Abstimmung mit bestehenden Lieferantenstrukturen
  • Einbindung weiterer Unternehmensbereiche zur ganzheitlichen Transformation

Dabei wurde bewusst berücksichtigt, dass nachhaltige Produkte initial mit höheren Produktionskosten verbunden sein können und Margen kurzfristig unter Druck geraten. 


5. Ergebnisse

  • Steigerung des nachhaltigen Umsatzanteils auf ca. 40 %
  • Klare strategische Positionierung im Markt
  • Systematische Portfolio-Struktur statt Einzelprodukte
  • Aufbau eines skalierbaren nachhaltigen Produktsegments
  • Vorbereitung auf regulatorische Anforderungen 


6. Mehrwert für das Unternehmen

Das Unternehmen gewann: 

  • Neue Umsatzpotenziale in einem wachsenden Marktsegment
  • Wettbewerbsdifferenzierung in der DACH-Region
  • Zukunftsfähigkeit im Hinblick auf Klimaneutralität und Regulierung
  • Klare strategische Portfolio-Steuerung
  • Langfristige Marktstabilität trotz kurzfristiger Margenbelastung